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Komposter FAQ

Wo stelle ich meinen Komposter am besten auf?

Am besten stellst du den Komposter an einem halbschattigen Platz auf.

Als Untergrund eignet sich am besten Erdboden. So können Kleinlebewesen und Mikroorganismen aus dem Boden in den Komposter gelangen und sich dort ansiedeln.

 

Worauf sollte ich bei einem Schnellkomposter achten?

Achte darauf, dass

  • der Komposter ausreichend Luftlöcher hat, damit eine Luftzirkulation gewährleistet ist
  • da der Schnellkomposter geschlossen ist, solltest du ihn alle 2-3 Wochen befeuchten. Der Kompost sollte immer so feucht wie ein ausgewrungener Schwamm sein.
  • Auch bei einem Thermokomposter dauert die Vollständige Rotte 6-12 Monate.  Plane also am besten eine jährliche Ausbringung deines Kompostes mit ein
  • Achte darauf, dass der Thermokomposter eine Entnahmeklappe hat

 

 Macht es Sinn 2 Komposter zu verwenden?

Mit 2 Kompostern kannst du dir ein Kompostsilo aufbauen. Diese Verfahren wird oft bei offenen Kompostern angewendet.

Ein Komposter wird befüllt, während im anderen Komposter die Kompostierung ungestört ablaufen kann. Geleert und befüllt werden die Komposter also im 2-Jahres-Rhytmus

 

Woran merkt man ob der Kompost zu feucht oder zu trocken ist?

Wenn man den Kompost in die Hand nimmt und zusammenpresst sollte er sich leicht feucht anfühlen. In etwa so wie ein ausgewrungener Schwamm.

 

Muss ich den Kompost umschichten?

Das Umschichten des Komposts bringt einige Vorteile mit sich.

Erstens wird der Kompost durch das Umschichten durchgemischt. Mikroorganismen und Kleinlebewesen verteilen sich besser im Kompost und die Kompostierung kommt nicht an "kalten Stellen" zum erliegen. Die Temperatur im Komposter steigt nach der Umschichtung wieder an.

Zweitens wird durch die Durchmischung der Kompost belüftet und aufgelockert, sodass mehr Luft an ihn gelangt. Dies ist wichtig, denn für die Rotte ist Sauerstoff ubedingt notwendig.

Wenn es aufgrund der Bauert des Komposters möglich ist, solltest du daher den Kompost ruhig 2-3 mal im Umschichten.

 

Woher weiß ich, dass die Kompostierung zu Ende ist?

Reifer Kompost wird sich nicht mehr aufheizen, auch nicht nach dem Umschichten. Die ursprünglichen Abfälle sind nicht mehr als solche erkennbar. Alles was davon übrig ist, ist eine nach feuchter Erde riechende, tiefbraune Substanz.

 

Kann ich in Zeitungspapier eingewickelte Pflanzenabfälle in den Komposter werfen?

Die meisten Zeitungen nutzen heute meistens wasser- oder soja-basierend Tinte. Obwohl sie kleine Mengen an toxischen Inhaltsstoffen haben, liegen deren Anteile in der Regel nicht toxischen Bereich. Es sollte also kein Problem darstellen gelegentlich einzelne Zeitungsseiten zu kompostieren. Allerdings enthält Zeitungspapier Lignin. Ligning ist ein pflanzliches Makromolekül, d.h. ein Polymer. Liginin ist das Stützmaterial der Pflanzen und wesentlich für deren Festigkeit und daher relativ schwer kompostierbar.

Aufpassen sollte man allerdings bei Hochglanz-Magazinen, diese können auch andere toxischere Tinten enthalten, durch die die Farben lebhafter wirken. Einzelne Seiten solcher Magazine sollten daher nicht im Kompost landen.

 

 

 

 

 


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